Textversion
Pfarrgemeinderat
Kirchenverwaltung
Ausschüsse
Pfarrbücherei
Gruppen
Kirchenanzeiger
Pfarrbriefe
Protokolle & Berichte
Foto-Gallerie
Christliche Internetradios
Tageslosung
Gebete
Statistik
Enzykliken
Ermutigende Worte Jesu
Hilfe für Flüchtlinge
Website St. Michael München Lochhausen

------>>>SEHBEHINDERTEN - VERSION

Pfarrverband St. Quirin - St. Michael

Herzlich willkommen auf der Website der katholischen Pfarrei St. Michael Lochhausen, Schussenrieder Str. 4a, 81249 München!





 

+++ Ausflugsprogramm der Senioren 2016 unter Gemeinde/Gruppen/Seniorenausflüge +++ Seniorenausflug: Steinshart & Weiden (17.05.) - Bilder & Nachlese +++ Muttertagsfeier der Senioren (10.05.): Bilder & Nachlese +++ Kirchenanzeiger: 22.05.-05.06. +++ Pfarrbücherei: Neuerwerbungen Frühjahr 2016 & Lesetipp im Mai +++ Bitte um Spenden für die Pfarrheim- und Kirchenrenovierung: Kirchenstiftung St. Michael, IBAN DE02701694640000200115, BIC GENODEF1M07, Genossenschaftsbank München +++


Kirchenanzeiger

DOWNLOAD: Kirchenanzeiger 22.05. - 05.06.2016 [221 KB]  


Nachlese & Bilder: Seniorenausflug am 17.05.

Das erste Etappenziel war am 17. Mai die Prämonstratenserabtei Speinshart, die im Jahre 1145 von Norbert von Xanten gegründet wurde. Anstelle der romanischen Kirche aus dem 12.Jh. entstand zwischen 1692 - 1700 die heutige Klosterkirche nach den Plänen Wolfgang Dientzenhofers. Die Ausstattung im Stil des italienischen Hochbarocks nahmen die Künstlerbrüder Carlo Domenico und Bartholomeo Luccese aus Melide am Luganer See vor. Bei der Kirchenführung hat die Gruppe viel Interessantes zur wechselvollen Geschichte erfahren: Im frühen 16. Jh. wurde das Kloster Chorherrenstift, das dem Adel vorbehalten war. 1556 verkündete Kurfürst Ottheinrich, dass das Leben künftig nach der Lehre Luthers zu leben sei, das Kloster wurde säkularisiert. Herzog Maximilian führte das Land wieder zum katholischen Glauben zurück. Das Kloster übernahmen 1624 erst drei Jesuiten aus Ingolstadt und vier Jahre später die Benediktiner. 1803 wurde das Kloster wieder aufgelöst und Teile davon verkauft. Erst 1921 ging nach langen Verhandlungen der Gebäudekomplex in den Besitz der Abtei Tepl bei Marienbad über und es begann die Wiederbesiedelung des Klosters. In den letzten 20 Jahren wurde das Kloster mit den Nebengebäuden Stück für Stück restauriert. Die Besucher erfreuen sich heute an der prunkvollen Kirche und gepflegten Außenanlagen. Der Klostergasthof wurde in diesem Zusammenhang modernisiert und lädt zum Einkehren ein.
Nachmittags stand dann eine Maiandacht mit Gerhard Liebl auf dem Plan; die feierliche musikalische Gestaltung hat das Ehepaar Schenkel übernommen. Danach fuhr ich mit den Senioren weiter nach Weiden. Weiden ist dem Namen nach durch die Porzellanindustrie und die Firma Witt vielen Menschen bekannt, aber die Stadt selbst kennen nur wenige. Ich ging mit der Gruppe zu den beiden Kirchen, zur evangelischen Kirche St. Michael und zur katholischen Jugendstil-Pfarrkirche St. Peter und erzählte ein wenig dazu. Nun war noch Zeit für einen Bummel in der Altstadt und für eine Rast in einem der zahlreichen Café.
Nach dem „Familienfoto“ ging es wieder zurück nach Lochhausen, wo wir alle wohlbehalten und fröhlich zu zufrieden ankamen.

Dieter Stiening

Bilder in Foto-Gallerie

Nachlese & Bilder: Muttertagsfeier am 10.05.

Im Programm hatte Frau Waltraud Stangl eine Überraschung angekündigt und nun lüftete sich das Geheimnis: Herr Prof. Dr. mult. Helmut Zöpfl war heute zu Besuch, um die Gäste des Seniorennachmittags mit seinen Geschichten und Versen zu erfreuen.

Nach Kaffee und Erdbeerkuchen begann Helmut Zöpfl mit einem wunderschönen Gedicht an die Mutter; er erzählte aus seinem Leben, der Schulzeit, dem Beruf und las einiges aus seinen zahlreichen Büchern. Viel Lustiges, ein paar Zeilen zum Nachdenken und auch ein Gespräch zwischen Bub und Papa über nichts, das sehr amüsant war. 2/3 der Aurikel Soatenmusi (ohne Erika Riehle und ihr Hackbrett) spielten zwischendurch passende Melodien, so dass es rundherum ein harmonischer Nachmittag wurde, der allen bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird.

Frau Stangl bedankte sich in unser aller Namen ganz herzlich bei Herrn Zöpfl, der versicherte, dass er gerne in Lochhausen war und versprach, einmal wieder zu kommen, wenn wir es wünschen. Die Gäste verabschiedete Frau Stangl mit einem Blumenstock der Tischdekoration und mit guten Wünschen für den Heimweg und für die Zeit bis zum Wiedersehen.

Anschießend konnten wir bei Frau Zöpfl noch Bücher kaufen, die Herr Zöpfl natürlich alle noch signierte.

Dieter Stiening

Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier: Muttertagsfeier am 10.05.2016

Pfarrbücherei: Lesetipp im Mai

Muller, Gerda: "Was wächst denn da – ein Jahr in Opas Garten"

Ein Bilderbuch für Kinder ab 6 Jahren.

Sophie - ein Stadtkind - kennt Gemüse nur aus dem Supermarkt. Dieses Jahr verbringt sie viel Zeit in Opas Garten, lernt dort zahlreiche Gemüsesorten kennen und hilft bei anfallenden Arbeiten, z.B. säen, mulchen, gießen, jäten und bekommt von ihrem Opa noch Pflanzen für den Balkon zuhause.

Mit schönen Bildern, die nicht zur zeigen, was über der Erde wächst, sondern auch, was unter der Erde zu sehen ist.


 

Pfarrbücherei: Neuerwerbungen Winter 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

das Pfarrbücherei-Team präsentiert Ihnen auch im Frühjahr 2016 wieder zahlreiche Neuerwerbungen aus den Bereichen Kinderbuch, Religion, Sachbuch und Roman für Kinder und Erwachsene. Eine Übersicht der neuen Titel finden Sie hier zum DOWNLOAD: Neuerwerbungen Frühjahr 2016 [24 KB] [PDF]

Ferner finden Sie eine Übersicht der Neuerwerbungen der letzten Jahre auf der Seite der Pfarrbücherei.

Öffnungszeiten der Pfarrbücherei

Die Ausleihe und Rückgabe von Büchern ist Sonntags von 10:30 Uhr bis ca. 12:30 Uhr und jeden 2. Dienstag im Monat von 14:00 Uhr bis 14:30 Uhr (vor dem Seniorennachmittag) im Pfarrheim St. Michael, Schussenrieder Straße, möglich.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich bereits vor Beginn der Sonntags-Gottesdienste ab 10:30 Uhr Bücher aussuchen und diese für eine spätere Abholung nach dem 11-Uhr-Gottesdienst (bis 12:30 Uhr) zurücklegen lassen können.

Das Ausleihen ist kostenlos!


Am Sonntag können Sie auch gerne während der Ausleihzeit kostenlos eine Tasse Kaffee genießen.
Für Kinder gibt es eine Spielecke.

Für Neuigkeiten rund um die Pfarrbücherei beachten Sie bitte auch den Schaukasten vor dem Pfarrheim.

Ihr Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen und Hören!

Der 103. Seniorenausflug ins Allgäu (19.04.)

Im Allgäu gibt es noch vieles zu entdecken, so zum Beispiel auch die ehemalige Benediktinerabtei Irsee, deren Besichtigung am 19. April auf dem Plan stand. Die Geschichte des ehemaligen Benediktinerklosters Irsee reicht ins 12. Jh. zurück. Keimzelle war - so die Überlieferung - eine Einsiedelei im Eiberger Wald. 1182 erbauten die dort lebenden Eremiten eine Kapelle. Dieses Datum ist zwar durch keine Urkunde gesichert, gilt aber traditionell als Gründungsjahr. Auf Betreiben von Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg († 1191) betreuten die Benediktiner aus Isny im Allgäu die kleine Niederlassung auf der verlassenen Stammburg »Ursin« - ein Geschenk des Hauses Ronsberg für die Mönche. Jene Burg auf der Anhöhe, wo heute die Irseer Friedhofskirche St. Stephan steht, gab der späteren Benediktinerabtei und dem Marktflecken den Namen.
1803 wurde das Kloster aufgelöst und teilweise abgerissen oder verkauft, die Klosterkirche wurde Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" und "Peter & Paul". 1974 - 1981 dann umfassende Renovierung der Kirche und Umbau des Klosters zum Bildungszentrum des Bezirks Schwaben.
Nach der Kirchenführung mit Frau Schorer ließen wir uns das vorzügliche Mittagessen beim Klosterbräu schmecken und fuhren anschließend nach Neugablonz, heute ein Ortsteil Kaufbeurens, der am 9.-10. April das 70-jährige Bestehen feierte. Die Vertriebenen aus dem böhmischen Gablonz wurden nach ihrer Vertreibung überwiegend im Allgäu angesiedelt und viele fanden hier eine ständige Bleibe und prägten das Ortsbild.
Der Besuch in der Erlebnisausstellung begann mit einer kurzen Einführung zur Geschichte Neugablonz und zum Schmuck- und Glashandwerk. Dann war noch Zeit um sich die herrlichen Schmuckstücke genau anzusehen, was bei einigen die Kauflust anregte.
Den herrlichen Ausflugstag mit vielen neuen Eindrücken ließen die gut gelaunten reiselustigen Senioren in Bad Wörishofen im Café Schwermer ausklingen.

Bilder vom Ausflug finden Sie hier

Dieter Stiening

Hoagart in Lochhausen - ein Erlebnis (16.04.)

Auch heuer waren wieder alle Freunde von echter und „handgemachter“ Volksmusik zum Hoagart ins Pfarrheim von St. Michael in Lochhausen eingeladen. Und so war der Pfarrsaal am Samstagabend (16.4.2016), bis auf ein paar freie Plätze gut gefüllt.

Gleich zum Auftakt der Veranstaltung legte der Obergmoa Zwoagsang richtig los und bei ihrem Lied „Griaß Gott, ihr liabn Leidl“ sangen ab der 2. Strophe die meisten Zuhörer beim Refrain kräftig mit. So waren sie schon gut auf das erste gemeinsam zu singende Lied „Aber Heit, aber heit . .(von Kathi Stimmer) vorbereitet, das nach der Begrüßung durch Gabriele Beck und einem Musikstück der Irta Musi anstand.

Gut vorbereitet wie jedes Jahr moderierte Gabriele Beck locker den Hoagart und stellte zu Beginn die mitwirkenden Musikgruppen und Sänger vor:
So betonte sie, dass die Irta Musi heuer nicht nur immer am Dienstag (Irta), sondern auch an anderen Tagen fleißig geprobt hatte.
Bei D‘ Fichtenhofer war wieder mal eine neue Besetzung fällig und am Kontrabass war noch ein Leihmusikant von der Irta Musi im Einsatz.
Auch konnte sie erklären, woher der Name Obergmoa bei den Sängern stammt: nämlich vom oberen Dorfteil in Aubing an der Ubostrasse.
Als sie mitteilte, dass die Familienmusik Rappat heuer wegen einer Terminüber-schneidung ohne Markus angetreten war, konnte man ein allgemeines „schade“ von den Zuhörern vernehmen. Aber die zwei Übriggebliebenen spielten die Walzer und Polkas auch recht souverän.
Besonders willkommen geheißen wurden drei junge Musikanten aus der Holledau, die sich Hearst na scho - Musi nennen.
Nach einem Walzer stimmten sie dann auch gleich das Holledauer Heimatlied an. Und dass die 2 Sängerinnen der Gruppe gut improvisieren können, musste der Sprecher des Abends, Otto Beck, ein wenig später erfahren, als sie seinen Vor-namen gleich in ein Lied einbauten.
Ja, und der Sprecher Otto Beck hatte wieder eine Reihe neuer Geschichten mitgebracht, die am Ende immer ein schallendes Gelächter auslösten, egal, ob es sich um einen Kuss für einen Dackel handelte, der aus hygienischen Gründen für ihn tödlich war, oder über die Goas im Schlafzimmer. Auch seine brillant vorgetragen Erläuterungen zu „Boarisch“ und zu allen Varianten des Begriffes „Sau“ waren nach dem Geschmack des Publikums. Und, dass zu der Geschichte „Fußball-Übertragung“ das Ergebnis des Spieles vom FC Bayern laut im Saal verkündet wurde, passte einfach optimal.
Kurz vor Ende des Hoagarts brachten die D‘ Fichtenhofer mit der „Hüpf in d’Höh“-Polka noch ordentlich Bewegung unter die Zuhörer, die aufgefordert waren, bei einer bestimmten Tonfolge sich kurz zu erheben.
Der Ausklang vom Hoagart war dann schon fast traditionell zu bezeichnen. Mit dem gemeinsamen Lied „Pfia Gott ös liabn Leitln“ aus Südtirol, einem Gedicht von Helmut Zöpfl und dem von allen Musikanten zusammen gespielten „Neuhauser Boarischen“ endete diese gelungene Veranstaltung.

Abschließend möchte ich im Namen der Organisatoren vom Lochhauser Hoagart allen fleißigen Helfern in der Küche und an der Schänke und den aufmerksamen und freundlichen Bedienungen ein herzliches Dankeschön sagen.
Ebenso herzlicher Dank geht an die Hausmeisterin Frau Angelika Lambertz mit ihren Söhnen, die am Sonntag in der Frühe im Einsatz waren, um die Spuren der Veranstaltung zu beseitigen.

Und besonders erfreulich ist auch das Spendenergebnis. Als Reinerlös vom Hoagart blieb der stolze Betrag von 903 € für die Kirchenrenovierung übrig.
Allen Spendern und Hoagartbesuchern sagen die Organisatoren vom
33. Lochhauser Hoagart ein herzliches "Vergelt’s Gott".

Bilder zum Hoagart finden Sie hier

Ernst Riehle





Druckbare Version